Entsorgungen und Sanierungen

PAK-Sanierung und PCB-Sanierung

PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)

Es ist meist der Teergeruch, der mit Sicherheit auf  PAK schließen lässt. Teerhaltige Baustoffe können in Innenräumen unter anderem Bodenbeläge, Klebstoffe für Parkett und Teppichböden sowie Spachtelmassen und Vergussmassen sein. PAK ist auch in Dachabdichtungsbahnen und Anstrichen enthalten.

Der Ausbau PAK-belasteter Materialien ist wegen der Vielzahl von Begleitarbeiten konzeptionell aufwendig. In Klebern für Bodenbeläge befinden sich in vielen Fällen neben PAK auch Asbest.

PAK-Verbindungen sind Krebs erzeugend, erbgutverändernd, immuntoxisch und lebertoxisch. Sie treten gasförmig, gebunden an Staub oder in Feststoffen auf. PAK kann Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen und Atemwegsschädigungen verursachen.

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PCB (Polychlorierte Biphenyle)

PCB war ein gängiger Weichmacher und sorgte für Dauerelastizität beispielsweise bei Fugenmaterialien, z.B. in Bauteilfugen. PCB finden sich aber auch in brandhemmenden Lackierungen und Beschichtungen sowie Kondensatoren, z.B. Leuchtstofflampen und Transformatorenölen.

PCB gehört zu den gefährlichsten Umweltgiften. Es reichert sich im Fettgewebe des Körpers an, wird nicht abgebaut und steht im Verdacht Krebs erzeugend zu sein. PCB schädigen Erbgut, Nerven, Leber und das Immunsystem.

Seit 1983 ist die PCB-Produktion in den meisten Ländern verboten.

Wir verfügen über die BGR 128, welche den Ausbau dieser Stoffe regelt.